Schnarchen

 

 

Bei normaler Atmung streicht die Luft durch die Nase, vorbei an den weichen Strukturen im hinteren Rachen (Gaumensegel, Zäpfchen und Zunge).

Die Zunge kann in der Schlafphase nach hinten rutschen. Dadurch entsteht ein Engpass im Rachenraum und  die Luftströmung wird vermindert bzw. setzt ganz aus.

So kommt es zu zum Auslösen eines Schnarchgeräuschs.

 

 

 

 

Man unterscheidet zwischen Folgenden Anomalien:

 

 

 

1.Kompensiertes Schnarchen


Das normale Schnarchen ist eine Normvariante ohne Krankheitswert.

2.Schlaf - apnoe


Hier kommt es zu Atemstillständen, die 10 Sekunden und länger andauern und sich in einer einzigen Nacht hundertfach wiederholen können.
Diese Atempausen werden im Gehirn des Schlafenden unterbewusst registriert und durch eine Weckreaktion überwunden. Diese Weckreaktionen sind lebenswichtig und bewahren vor dem Ersticken.
 
  1. obstruktiven Schlaf-Apnoe (in mehr als 95% der Fälle)

    Verschluss der oberen Atemwege, Zentrale im Gehirn imntakt

  2. zentralen Schlaf-Apnoe (in nur 5 % der Fälle)

    Offene obere Atemwege, im Atemzentrum fehlender Antrieb

 

 

Einengung des Rachenraumes erfolgt durch:

 

  • große Rachenmandeln
  • ein langes weiches Gaumensegel
  • zu schlaffes Gaumensegel
  • ein vergrößertes Zäpfchen
  • Einlagerung von Fettgewebe (bei Übergewicht)
  • Schleimhautfalten im Rachen
  • deutlich vergrösserte Zunge
  • Alkohol wirkt hier verstärkend. Wenn der Unterkiefer zurückgleitet, fällt auch die Zunge zurück.

Schnarchen ist in der Bevölkerung weit verbreitet und nimmt mit dem Alter deutlich zu.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Folgen für die Gesundheit

 

  • Fehlende Versorgung des Gehirns und Körpers mit Sauerstoff
  • Unterbrochener Schlaf, kaum Erholung, Abgeschlagenheit
  • Konzentrationsschwäche
  • ausgetrocknete Schleimhäuteun dadurch Anfälligkeit für Infektionen
  • vermehrt Mandel- und Rachenentzündungen
  • Bluthochdruck
  • Herzrhythmusstörungen
  • erhöhtes Herzinfarktrisiko
  • Erhöhtes Schlaganfallrisiko
  • Sekundenschlaf beim Autofahren
  • Konzentrationsschwäche
  • Kopfschmerzen
  • Schwindelattacken
  • Persönlichkeits-veränderungen
  • sexuelle Funktionsstörungen (Impotenz)
  • nächtliches Schwitzen
  • nächtlicher Harndrang (Bettnässen bei Kindern) sein

 

 

 

Wie wird Schnarchen festgestellt?

 

  • Schlaflosigkeit
    Bei zu leichtem Schlaf, Schlaflosigkeit kann Schnarchen die Ursache sein.
  • Aufnahmegerät
    kann die Diagnose erleichtern.
    Schlaflabor
    Hartnäckige Fälle können sich im Schlaflabor untersuchen lassen. Hier werden auch Gehirnströme gemessen, sowie Atemaussätzer während des Schnarchens in ihrer Länge gemessen.

 

 

 

 

 

 

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